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Neben
der medizinischen Ausbildung zum Arzt ist die Weiterbildung
mit entsprechender Zulassung als Arzt für Naturheilkunde
die Grundlage zur Ausübung der Ganzheitsmedizin.
Die Ganzheitsmedizin führt die Schulmedizin und die Naturheilkunde
(Komplementärmedizin) zusammen. Der Arzt betrachtet die unterschiedlichen
Aspekte als Ganzes und wendet sie zum Wohle des Patienten an.
Ganzheitliche
Medizin ist individuell auf den einzelnen Patienten
ausgerichtet. Die Ganzheitsmedizin erfasst den gesamten
Menschen - Körper, Geist und Seele - in seiner
Umwelt.
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Moderne Schulmedizin
ist eine große Hilfe bei vielen Erkrankungen. Durch ihren
Fokus auf Erkrankungs-Symptome gerät der Mensch dabei leicht
in den Hintergrund. Für das persönliche Gespräch,
das Erfassen der kompletten Krankheitsgeschichte (Anamnese) und
die gründliche Diagnose bleibt oft nicht genügend Zeit.
Für die ganzheitliche Medizin ist die Anamnese (Krankheitsgeschichte),
eine gründliche diagnostische Untersuchung und das
ausführliche Gespräch die Grundlage einer Behandlung.
Der Arzt braucht kritische, offene Patienten, die aktiv
mitarbeiten. Von der Mitwirkung des Patienten ist ein
großer Teil des Erfolges abhängig. Der Arzt,
der den Menschen als Individuum sieht, hat den erforderlichen
mündigen Patienten.
Im Mittelpunkt der Behandlung steht der ganze
Mensch,
nicht nur ein einzelnes Organ. Alles Denken und Handeln
der ganzheitlichen Medizin ist ausgerichtet auf den
einzelnen Patienten in seiner persönlichen Lebenssituation.
Die Ganzheitsmedizin umgreift das gesamte Spektrum
medizinischer Heilkunst. Frei von jeder Ideologie,
sucht der ganzheitlich arbeitende Arzt dasjenige
Heilverfahren, das ihm im jeweiligen Einzelfall für
den Patienten als das wirkungsvollste erscheint.
Ganzheitliche Medizin ist kein starres Gebilde
mit fest gefügten Grenzen, sondern eine im Fluss befindliche
Medizin. Nicht Symptome werden bekämpft, sondern
die Gesundheit wird durch Heilung wiederhergestellt.
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