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Die
Traditionelle Chinesische Medizin ist eine Präventivmedizin.
Der Arzt muss schon die Anzeichen von Krankheiten erkennen
bevor der
Patient schweren Schaden erleidet.
Das
ausführliche
Gespräch
Der Arzt untersucht den Patienten sehr genau.
In einem ausführlichen
Gespräch berücksichtigt der Arzt alle Faktoren
aus dem Leben dieses Menschen. Neben der Erfassung der kompletten
Krankengeschichte (Anamnese), werden psychologische und soziale
Gegebenheiten und das Umfeld des Patienten in die Untersuchung
einbezogen.
Der Arzt erfasst alle Informationen über
den Patienten wie, Ernährung, Appetit, Temperaturempfinden,
Verbesserung oder Verschlechterung der Symptome, Funktion
aller Sinnesorgane, Schlaf und die Träume etc. Über
das Sehen, Betrachten, Hören, Riechen und Betasten des
Patienten gewinnt der Arzt weitere Informationen über
den gesundheitlichen Zustand eines Patienten.
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Die gewonnenen Erkenntnisse werden noch ergänzt
durch die Zungendiagnose und Pulsdiagnose.
Zungendiagnose
Oberflächenzonen der Zunge werden Organen zugeordnet. Die
Form und Größe der Zunge, Farbe, Beschaffenheit und
der Zungenbelag gibt Auskunft über Leiden des Patienten.
Pulsdiagnose
Um die 30 unterschiedliche Pulsqualitäten kann der Arzt
durch Befühlen der Arterien an den Handgelenken erkennen
und auswerten.
Vor allem die Zungendiagnose und Pulsdiagnose
lassen erkennen, in welchem Funktionskreis das Gleichgewicht
zwischen Yin und
Yang gestört ist. Sind mehrere Organe betroffen, kann das
Organ gefunden und behandelt werden, von dem die Störung
ausgeht. Ist der Schaden an diesem Organ behoben, so werden die
Beschwerden in anderen Organsystemen verschwinden. Sollte der
Schaden sich im gesamten Organsystem verselbständigt haben,
wird eine entsprechende Behandlung fortgesetzt. |